Telč

Region Renaissance

Die erste historische Erwähnung von Telč ist aus dem Jahre 1315, als König Johannes von Luxemburg die königliche Stadt Telč mit allen dazugehörigen Dörfern für 1100 Prager Groschen dem Herren Jan z Wartenberka verpfändete. Aus dem Lebenslauf des Karl IV. von Vít Caroli erfahren wir, dass Karl IV. zur Jahreswende 1333 und 1334 die verpfändeten königlichen Burgen in Mähren, sowie auch in Telč ablöste. Die Blütezeit erreichte Telč zur Zeit der Herrschaft der Herren von Hradetz, welche Telč im Jahre 1339 erworben haben. Der Umbau des Schlosses Telč und der Häuser auf dem Marktplatz begann unter Zacharias von Hradetz (1526 – 1589), dessen erfolgreiche Wirtschaftsführung auf dem Gut Telč ihm die Mittel für den künstlerischen und besonders den architektonischen Aufbau der Stadt sicherte. Er beendete den Renaissance-Umbau sowie auch den Schlosszubau samt den wertvollen Einrichtungen, er begann den Umbau des Marktplatzes von Telč, auf dem die Hofbeamten und Bauherren ihre Häuser mit den ersten Renaissancegiebeln bauten, deren Schönheit in bedeutendem Mass dazu beigetragen hat, dass Telč am Ende des 20. Jh. als bedeutende Stadt in das Verzeichnis des UNESCO Kulturerbes eingetragen wurde.
Telč, genannt „die Seerose“, denn die Stadt ist von zahlreichen Teichen umgeben, bietet ihren Besuchern ein wunderschönes Renaissanceschloss, Renaissancehäuser am Marktplatz, Reste der erhaltenen Stadtmauern, Kirchen, den Schlosspark und eine wunderschöne Umgebung. Die Stadt bietet gute Unterkunft und Verpflegung und gut bezeichnete Wege für Wandern und Radfahren. Für anspruchsvolle Touristen steht auch der Reiterpfad Lichtenberg – Telč zur Verfügung. Auf österreichischem Gebiet misst seine Länge 58 m, auf dem tschechischen 60 m.
Von weitem begrüsst die Besucher von Telč der höchste Berg des Böhmisch-Mährischen Hochlandes Javořice (837 m) und die Burg Roštejn, deren Turm unter den Wäldern weithin sichtbar ist. Einen Besuch wert ist auch die 700 Jahre alte Linde in Práskolesy und die Ruine der Burg Štamberk. Unweit von Štamberk ist der Steinbruch Mrákotín, wo im Jahre 1923 der Monolit gewonnen wurde, welcher den 3. Hof der Prager Burg schmückt.
Die Landschaft von Telč bietet den Besuchern tiefe Wälder, eine Anzahl von Teichen, Baumreihen und alte Alleen, viele Naturreservate und Biozentren mit kostbaren Pflanzen und Lebewesen. Es ist eine natürliche Oase die in der heutigen Welt voll Eile und Stress Ruhe und Behaglichkeit bietet.

text Mgr. František Bukvaj

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Hasičský dům

 


Mikroregion Telčsko, Nám. Zachariáše z Hradce 4, 588 56 Telč, tel.: +420 567 223 235, E-mail: Region Renesance

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Poslední aktualizace: juli 2007